Unsere Haltung
Form vor
Zierde.
ORVAIN beginnt mit Reduktion. Proportion, Gewicht und Oberfläche stehen fest, bevor etwas Schmückendes hinzukommt.
Das Prinzip
Ein Objekt sollte keine Zierde brauchen, um Aufmerksamkeit zu halten.
ORVAIN geht über Proportion, Material und Zurückhaltung an Schmuck heran. Jedes Stück beginnt als Übung darin, was sich wegnehmen lässt, ohne dass der Charakter verloren geht.
01 / Form
Reduktion ist der Anfang.
Jedes Stück beginnt bei Proportion und Geometrie. Es wird weggenommen statt hinzugefügt, bis die Form vollständig ist.
02 / Material
Auf Dauer gewählt.
ORVAIN arbeitet in 316L Edelstahl, wegen seiner Festigkeit, seiner Genauigkeit und weil er dem täglichen Tragen standhält. Das Material wird nicht verkleidet. Gewicht, Temperatur und Oberfläche gehören zum Objekt.
Die Oberfläche ist poliert und silberfarben: die Farbe des Stahls selbst. Es liegt nichts darüber, was dünn werden könnte, und deshalb gibt es auch nichts aufzufrischen.
03 / Tragen
Wird persönlich.
Ein Stück verändert sich im Kontakt mit dem, der es trägt. ORVAIN ist dafür gemacht, mit dem Körper zu leben, nicht gegen ihn anzutreten.
04 / Der Grund
Warum Stahl.
Schmuck aus Edelmetall wird meist verwahrt. Ein Stück, das jeden Tag getragen wird, muss anderes aushalten: Wasser, Reibung, eine Uhr am selben Arm. 316L hält das aus, ohne dass eine Schicht darüber liegt. ORVAIN ist ein Haus in Frankfurt und baut vier Formen statt einer Sammlung je Halbjahr.
05 / Die vier Formen
Vier Konstruktionen, kein Katalog.
Cuban ist eine flache Panzerkette, Linear eine Box-Kette, Serpentine eine kompakte Flechtkette, Santorini eine Kette aus quadratischen Elementen. Jede beantwortet dieselbe Frage anders: wie viel Glied eine Linie braucht, um eine Linie zu bleiben. Vier Antworten haben genügt.
06 / Fortbestand
Nicht nach
Saisons gedacht.
Die Stücke gehören zu einer fortlaufenden Sammlung. Es können Formen hinzukommen; die vorhandenen verlieren ihren Platz nicht, weil eine Saison wechselt.
Bleiben Sie in Kontakt
Tragen Sie sich ein und erfahren Sie als Erste von neuen Stücken und Terminen der Maison. Vier Briefe im Jahr, nicht mehr.



